Insolvenz zu Coronazeiten

Die Coronakrise ist nicht allein eine Pandemie, die die ganze Welt erfasst. Abseits von der virologischen Sicht auf das Thema und die Erkrankung an COVID19, wurden die Schwachstellen unserer Gesellschaft schonungslos offen gelegt. 

Zigtausende UnternehmerInnen und FreiberuflerInnen sind seit Wochen betroffen. Soforthilfen der Politik kommen nicht allen in ausreichendem Maße zu Gute, werden nicht ewig laufen können und fangen auch nur einen Teil einer akuten Liquiditätslücke auf. Es ist abzusehen, dass viele Unternehmen und Selbständige in Zahlungsschwierigkeiten kommen werden. Wir steuern auf eine massive Wirtschaftskrise zu. Der wirtschaftliche Einschnitt könnte weitaus größer sein, als wir ihn in der Finanzkrise vor gut 10 Jahren erlebt haben. Er umfasst viel mehr Branchen und geht quer durch die Gesellschaft. Und es wird auch noch eine Weile eine große Verunsicherung herrschen. Wie es weiter geht, ob und wann eine weitere Welle folgen wird und welche Einschnitte diese erfordern wird, kann derzeit keiner verlässlich sagen.

Spätestens wenn die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht ablaufen wird, dürfte es zu einer deutlichen Zunahme an Insolvenzanträgen kommen. Aber auch bereits jetzt kann es sinnvoll sein, vorausplanend eine Insolvenz anzudenken, um die Bereinigung der Schulden proaktiv anzugehen. 

Denn hierauf sind wir mit dem Insolvenzrecht hervorragend vorbereitet. Es bietet die Möglichkeit zu einem finanziellen Neustart. Und das ist die gute Nachricht: Es gibt eine Lösung für die Überschuldung sowohl für Unternehmen als auch Privatpersonen. 

Dies kann sogar sehr schnell erfolgen: Über einen Insolvenzplan ggf. kombiniert mit einer Eigenverwaltung, in der das Schuldnerunternehmen selbst die Zügel in der Hand behält. Darüber informiere ich sie hier und tiefergehend auf der Seite www.insolvenzplan-muenchen.de.

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