Soforthilfe

16. April 2020

Die Bayerische Staatsregierung und die Bundesregierung haben ein Soforthilfe-Programm für Unternehmen, UnternehmerInnen und FreiberuflerInnen aufgelegt. Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt:

  • bis zu 5 Beschäftigte max. 9.000 Euro,
  • bis zu 10 Beschäftigte max. 15.000 Euro,
  • bis zu 50 Beschäftigte max. 30.000 Euro,
  • bis zu 250 Beschäftigte max. 50.000 Euro.

Obergrenze für die Höhe der Finanzhilfe ist der Betrag des durch die Corona-Krise verursachten Liquiditätsengpasses. Achtung: Der letzte Teil des Satzes ist durchaus wichtig, damit kein Missbrauch der Hilfe erfolgt! Ein solcher kann als Betrugsdelikt strafbar sein. Zudem sind die Hilfen sind zurückzuzahlen. Da es aktuell schnell gehen muss und die Bearbeitung Vorrang vor eingehender Prüfung hat, erfolgt, die Prüfung nachgelagert. 

Die Soforthilfe gilt für Antragsteller, die am 31. Dezember 2019 nicht in Schwierigkeiten gemäß Art. 2 Abs. 18 der Allgemeinen Gruppen­freistellungsverordnung (Verordnung (EU) 651/2014) waren. 

Dazu die Definition auf der Seite des Bayerischen Wirtschaftsministeriums: „Ein Liquiditätsengpass liegt vor, wenn infolge der Corona-Pandemie die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten) zu zahlen. Private und sonstige (= auch betriebliche) liquide Mittel müssen nicht (mehr) zur Deckung des Liquiditätsengpasses eingesetzt werden.“

Hier geht es zu den oben stehenden Infos:

https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/

Und hier gibt es zum Thema noch viele Fragen nebst Antworten:

https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/faq/


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