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Die Corona-Novemberhilfe kann ab sofort beantragt werden

Die Corona-Novemberhilfe kann ab sofort beantragt werden

Am 5. November 2020 hatte die Bundesregierung im Zusammenhang mit den am 28. Oktober 2020 beschlossenen Lockdown-Maßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie außerordentliche Wirtschaftshilfen bekannt gegeben, die sogenannte Novemberhilfe. 

Dieses Hilfspaket steht neben der weiteren Überbrückungshilfe II und umfasst ein Volumen von 15 Milliarden Euro. Antragsberechtigt sind direkt von Schließungen betroffene Unternehmen, Selbständige, Vereine und Einrichtungen. Des Weiteren sind indirekt betroffene Unternehmen antragsberechtigt, sofern sie regelmäßig einen Umsatzanteil von 80% mit den direkt von der Schließung betroffenen Unternehmen erwirtschaften.

Die Hilfen belaufen sich auf 75% des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes aus dem Bezugszeitraum des Vorjahres. Demnach ist als Vergleich für die Höhe der möglichen Förderung der Monat November 2019 heranzuziehen. Die maximale Fördersumme beträgt € 1 Mio. 

Andere staatliche Leistungen, die im Förderzeitraum gezahlt werden – wie zB Kurzarbeitergeld – werden angerechnet. Zudem erfolgt je nach Betrieb eine Anrechnung von Umsätzen, die trotz Schließung erzielt werden (etwa, weil ein Betriebsteil weiter wirtschaften darf oder ein online-Angebot möglich ist). Für Restaurants gelten Sonderregelungen.

Die Hilfen können nur von Steuerberater:innen, Wirtschaftsprüfer:innen oder Rechtsanwält:innen beantragt werden. Der Antrag ist digital über die bundeseinheitliche IT-Plattform zu stellen. Aus diesem Grunde ist auch erst seit heute ein Antrag möglich, da die Programmierung noch andauerte.

Erleichterungen gibt es für Soloselbständige, soweit diese nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen. Diese können hier den Antrag selbst stellen.

Die Hilfe soll als einmalige Kostenpauschale ausgezahlt werden und ist um einiges überschaubarer und unbürokratischer als die Überbrückungshilfe II. Dies ist auch erforderlich, da die Unternehmer:innen dringend auf die Hilfen angewiesen sind. Schließlich können teilweise bereits seit Wochen keine Einnahmen erzielt werden. 

Über den Kurznachrichtendienst Twitter teilte das BMWi heute mit: 

„Damit Geld schnell bei Betroffenen ankommt, werden Abschlagszahlungen ab Ende November erfolgen. In einem zweistufigen Verfahren werden zunächst Abschlagszahlungen i. H. v. bis zu 50% d. beantragten Novemberhilfe gewährt, höchstens jedoch bis zu 10.000 € pro Antragsteller.“

Die Stellung der Anträge ist bis zum 31. Januar 2021 möglich. Für weitere Informationen sei die FAQ-Seite des BMWi zu empfehlen.

(Foto Krissie)

Corona-Überbrückungshilfe für September bis Dezember 2020

Der amtliche Leitfaden für die Beantragung der Überbrückungshilfe ist 88 Seiten stark. Die Bundessteuerberaterkammer hat ein 57-seitiges FAQ-Dokument dazu erstellt, damit sich die Steuerberater:innen zurecht finden. Die Regelungen sind komplex. Die Antragsvoraussetzungen ebenfalls. Beantragen dürfen die Hilfen – bis auf Ausnahmen für geringe Förderungshöhen – nur Steuerberater:innen, Wirtschaftsprüfer:innen und Rechtsanwält:innen.

Hier gibt es eine Kurzübersicht. Und hier die FAQ-Seite des BMWI.

Etwas schlanker und unbürokratischer geht es bei der sogenannten Novemberhilfe zu. Ein gesonderter Beitrag folgt.

(Foto Jana Schneider)

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